TLF 16/25

 

Tanklöschfahrzeug  (TLF 16/25)        -      Funkrufname:   Florian Mühltal 1/22
Fahrgestell:

Daimler-Chrysler, Atego 1325 Allradfahrgestell

Aufbau: Fa. Magirus
Besatzung: 6 Personen (Staffelbesatzung)
Hubraum: 6374 ccm
Leistung: 180 kW / 245 PS
Gesamtgewicht: 12 500 kg
Baujahr: 2002

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Auszug aus Einbauten und Beladung
  • Schaummitteldosierpumpe
  • Pumpe: Feuerlöschkreiselpumpe, Leistung 1600 Liter/min bei 8 bar
  • Lichtmast mit 2 Scheinwerfern je 1000 Watt / 230 Volt
  • Stromerzeuger 11 kVA, entnehmbar gelagert
  • 6 Langzeit-Atemschutzgeräte
  • 2 Chemikalien-Vollschutzanzüge
  • 4 Wärmeschutzanzüge Form 3
  • Wärmebildkamera, Fernthermometer
  • Motortrennschleifer
  • Hochleistungslüfter, benzingetrieben
  • Be- und Entlüftungsgerät für den Einsatz in explosionsfähiger Atmosphäre
  • Leichtschaumaufsatz für Be- und Entlüftungsgerät
  • Notfallkoffer für medizinische Notfälle
  • Messgerät (Sauerstoff- und CO-Konzentration sowie Nachweis brennbarer Gase)
  • Gerätesatz Absturzsicherung
  • Tragbare Leiter (bis in das 2. Obergeschoss reichend)
  • Löschmittel:  Wassertank 2.500 Liter / Schaummittel 120 Liter / Pulver / CO2

     

     

 

Das Tanklöschfahrzeug 16/25 (TLF 16/25) wird mit sechs Personen besetzt und taktisch von einem Gruppenführer geführt. Es dient vor allem zur Brandbekämpfung und zur Durchführung technischer Hilfeleistungen geringeren Umfangs (Wasser im Keller, Baum auf Strasse, etc.). Das TLF führt außerdem für Einsätze mit gefährlichen Stoffen und Gütern zwei Chemikalienschutzanzüge mit.

Zur Brandbekämpfung ist das TLF unter anderem mit Atemschutzgeräten, Wärmeschutzkleidung, Schlauchmaterial, Armaturen (unter anderem einem Schaum-/Wasserwerfer), einer Schnellangriffseinrichtung (Wasser/Schaum), 120 Litern Schaummittel, Kaminfegerwerkzeug, Kohlenstoffdioxid-Feuerlöschern, Metallbrandpulver-Feuerlöscher sowie einem Hochleistungslüfter (zur Entrauchung von Gebäuden) ausgerüstet. Des weiteren ist auf dem Fahrzeug eine Wärmebildkamera verlastet. Sie erleichtert die Personensuche in stark verrauchten Gebäuden sowie das Aufspüren von Glutnestern.

Bei Einsätzen im Industriebereich oder bei Pkw- bzw. Lkw-Bränden wird der Pulverlöschanhänger mit 250 kg Löschpulver (FwA P250) mitgeführt.

Mit dem großen Wassertank von 2400 Litern ist das Tanklöschfahrzeug vor allem bei Bränden außerhalb geschlossener Ortschaften von Bedeutung, da es hier meistens kein Hydrantennetz gibt. Für den richtigen Druck sorgt eine Feuerlöschkreiselpumpe, die bei 8 bar Druck mindestens 1600 Liter Wasser pro Minute fördern kann. Eine Besonderheit ist die Schaummitteldosierpumpe, die das material- und zeitaufwendige Zumischen des Schaummittels erheblich erleichtert. Gegenüber herkömmlichen Schaummittel-Zumischern ist man mit der Dosierpumpe unabhängig von der Durchflussmenge des Wassers.

Zur Rettung von Menschenleben aus dem 1. oder 2. Obergeschoss wird auf dem Tanklöschfahrzeug eine sogenannte “vierteilige Steckleiter“ mitgeführt.

Eine Besonderheit im Bezug auf die Brandbekämpfung: Ein Teil der Ausrüstung des TLF ist für den zukünftigen Einsatz bei einem Brand im Lohbergtunnel von großer Bedeutung. Es befindet sich für jedes Besatzungsmitglied ein Langzeit-Atemschutzgerät auf dem Fahrzeug. So können der Fahrer (Maschinist) und der Fahrzeugführer während der Fahrt Luft aus den in der Kabine befindlichen Atemschutzgeräten atmen.

Für die technische Hilfeleistung ist das Tanklöschfahrzeug mit einer Motorkettensäge, einem Motortrennschleifer, einer Elektro-Tauchpumpe, einem Stromerzeuger, einem Beleuchtungssatz und einem pneumatischen Lichtmast am Heck ausgestattet. Zum Schutz vor dem fließenden Verkehr befindet sich am Heck eine Warnanlage aus einer Reihe von gelben Blitzern. Bei Bedarf kann alternativ zum Hochleistungslüfter ein Wassersauger verlastet werden.

Das TLF führt einen Notfallkoffer mit Halskrause, Verbrennungstüchern, Sekret-Absaugpumpe, Beatmungsbeutel etc. mit.
 

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